
Almbachklamm bei Berchtesgaden – Wasserfallzauber und warum der Tragerucksack unser bester Freund wurde
Tosende Wasserfälle, smaragdgrünes Wasser und moosbedeckte Felswande – die Almbachklamm bei Berchtesgaden ist ein Naturwunder. Unser wichtigster Tipp für Familien: den Tragerucksack für die Kleinen nicht vergessen!
Eine Schlucht die einen in den Bann zieht
Es gibt Naturerlebnisse, die man nicht plant – die einen einfach erwischen und für immer im Herzen bleiben. Die Almbachklamm bei Berchtesgaden ist genau so ein Ort. Schon beim ersten Blick in die enge, moosbedeckte Schlucht wird einem klar: Hier ist die Natur noch wirklich wild.
Tosende Wassermassen, glitzernde Gumpen, moosbewachsene Felsen und der kühle Hauch der Schlucht – die Almbachklamm ist ein Ort für alle, die Natur in ihrer ursprünglichsten Form lieben.
Was ist die Almbachklamm?
Die Almbachklamm liegt im Nationalpark Berchtesgaden, nahe dem Ort Marktschellenberg. Der Almbach hat sich über Jahrtausende tief in den Kalkfels eingegraben und eine atemberaubende Schlucht geformt. Der Wanderweg führt auf gut gesicherten Stegen und Brücken durch die enge Klamm – ca. 4 km hin und zurück, mit insgesamt rund 200 Höhenmetern.
Besonderes Highlight: Die Unterberger Marmorkugelmühle am Eingang – die letzte ihrer Art in Deutschland! Seit 1693 werden hier Murmeln aus echtem Marmor gedreht. Die kleinen Rillen und rollenden Kugeln faszinieren Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.
Mit Kindern durch die Klamm – und warum ein Tragerucksack Gold wert ist
Jetzt zur ehrlichsten Empfehlung dieses Beitrags: Nehmt für kleine Kinder unbedingt einen Tragerucksack mit!
Der Weg durch die Almbachklamm ist wunderschön – aber auch anspruchsvoll. Schmale Stege, nasse Stufen, steile Abschnitte und teils ausgesetzte Passagen machen ihn für Kleinkinder unter 3-4 Jahren kaum eigenständig machbar. Ein Kinderwagen ist absolut ungeeignet.
Mit einem guten Tragerucksack hingegen können auch die Kleinsten dabei sein und die Klamm aus der Vogelperspektive geniessen – sicher, bequem und mit glänzenden Augen. Die haben von oben nämlich den besten Blick auf die rauschenden Wasserfalle!
Unsere Empfehlung: Ein Tragerucksack mit Sonnendach, guter Rückenväntilation und stabilem Rahmen. Das Gewicht verteilt sich deutlich besser als mit einer normalen Kraxe.
Die Highlights der Klamm
Die Marmorkugelmühle: Schon am Eingang wartet dieses historische Kleinod. Seit 1693 werden hier aus Unterberger Marmor Kugeln gefertigt – die Maschinen laufen noch heute mit Wasserkraft. Ein kurzer Stopp lohnt sich sehr.
Die Klamm selbst: Wer zwischen den hohen Felswanden steht und den Almbach tosend unter sich sieht, fühlt sich winzig – auf eine sehr gute Art. Die Felsen sind mit leuchtendem Moos bedeckt, das Wasser schimmert türkis und weiß.
Die Wasserfälle: Mehrere Kaskaden stürzen die Felsen hinab – besonders nach Regenfällen ein beeindruckendes Spektakel. Der Gischt ist zu spüren, die Lautstärke enorm.
Der Staudamm: Am Ende der Klamm liegt ein beeindruckendes historisches Bauwerk – ein alter Staudamm mit Durchlass, durch den das Wasser rauscht. Ein tolles Fotomotiv!
Praktische Tipps für euren Besuch
- Tragerucksack für Kinder unter 4 Jahren unbedingt mitbringen
- Festes, wasserfestes Schuhwerk – die Wege sind oft nass und rutschig
- Wechselkleidung einpacken – Kinder werden nass, garantiert
- Früh starten – besonders im Sommer wird es mittags voll
- Eintritt: ca. 5€ pro Erwachsener, Kinder unter 6 Jahren frei
- Dauer: ca. 2-3 Stunden gemütlich hin und zurück
- Hunde: An der Leine erlaubt
- Kinderwagen: Nicht geeignet!
Unser Fazit
Die Almbachklamm ist eines der schönsten Naturerlebnisse Bayerns – ursprünglich, dramatisch und dabei gut gesichert begehbar. Mit dem richtigen Equipment, also dem Tragerucksack für die Kleinen, ist sie auch ein unvergessliches Familienabenteuer.
Die Augen der Kinder, wenn das Wasser tosend unter ihnen durch die Felsen rauscht – unbezahlbar.
Wart ihr schon in der Almbachklamm? Teilt eure Tipps in der Community!
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